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Das Schmalspurgleis

nach Vorbild der ÖBB Schmalspurbahnen (760 mm)

 

Bausatz H0e 9mm

für Radsätze nach RP 25 Norm (ungeeignet für NEM-Räder!)

 

 

1)    Lasercut, unbehandelt (in Schotterbettbreite)

2)    Schwellen, Kanten unregelmäßig gebrochen

3)    Schwellen, gebeizt

4)    Schienenplatten, mit Drahtstiften fixiert

5)    Profil aufgelegt (Code 55) und beidseitig Schienennägel eingesetzt

6)    Drahtstifte entfernt, 3. Nagel eingesetzt

7)    Rostfarbe aufgetragen

8)    Eingeschottert

 

lieferbare Varianten:

A)    Doppelnagel außen, Einfachnagel innen

B)    Doppelnagel innen, Einfachnagel außen

C)   Doppelnagel außen, Schraube innen

D)   Einfachnagel außen, Einfachnagel innen

 

Sonderwünsche (8,73 mm Spurweite, tiefer gravierter Verbindungssteg usw.) können berücksichtigt werden.

 

Die Verpackungseinheit besteht aus:

5 Stück Schwellenband á ca. 230 mm, (entspricht der Vorbildjochlänge von ca. 20 m) aus 1,5 mm Lindensperrholz, Schwellenbreite wie beim Vorbild unregelmäßig.

2 Stück Gleisprofil Code 55 (1,39 mm Profilhöhe) á ca. 910 mm

1 Stück Ätzplatine Neusilber 0,2 mm, Kleineisen (888 Schienennägel, 396 Schienenplatten, 24 Schienenlaschen, 6 Schwellenbänder)

 

Bauanleitung:

Bohrungen in den Schwellen kontrollieren. Gegebenenfalls mit 0,5 mm Bohrer aufweiten.

Wenn gewünscht, Holzmaserung mit rotierender Stahlbürste betonen (dabei unbedingt in Faserrichtung arbeiten!).

Schwellenband aus dem Trägermaterial vorsichtig herauslösen (Stege mit Klinge durchtrennen).

Obere Schwellenkanten individuell mit Klinge, Feile etc. brechen.

Schwellenband beizen (ASOA Schwellenbeize empfohlen).

Schwellenband auf einen Schotterbettkörper aus Hartschaum o. ä. aufkleben.

Gerades Gleis vorher sorgfältig gerade ausrichten, Bögen im Radius aufkleben (Übergangsbögen berücksichtigen). Der einseitige Steg des Schwellenbandes muss in Bögen immer außen liegen, damit die vorbildgerechte Minderung des Schwellenabstands auf der Bogeninnenseite richtig dargestellt wird.
Die Schwellenenden können nun teilweise leicht und unregelmäßig eingekürzt werden (Klinge), um die beim Vorbild meist nicht exakt gleich langen Schwellen nachzubilden.

Schienenplatten in benötigter Stückzahl aus der Ätzplatine schneiden.

Schienennägel (Schwellenschrauben) in benötigter Stückzahl aus der Ätzplatine schneiden.

Alte Schwellen werden zuweilen durch Stahlbänder zusammengehalten und so vor dem Zersplittern geschützt. Auf der Ätzplatine finden sich 6 derartige Bänder, die zu diesem Zweck verwendet werden können.

Schienenplatten mit Drahtstiften (0,4 mm, ca. 15 mm lang, nicht im Lieferumfang enthalten!) in ihrer Lage fixieren und ausrichten.

Profile ablängen. Profilenden auf einige Millimeter blank putzen (=Lötstelle für Verbindungslaschen).

In Bögen Profile im Radius vorbiegen. Bogeninnere Schiene kürzen.

An der Profilunterseite zwischen zwei Schwellen (ausprobieren und anzeichnen) eine Stelle blank putzen und das Stromversorgungskabel anlöten. (An der korrespondierenden Stelle im Schotterbettkörper ein Loch bohren, um das Kabel durchführen zu können) Pro Gleisjoch ein Stromversorgungskabel für jede Schiene vorsehen. (Stromversorgung nicht über die Schienenlaschen weiterführen!)

Das Profil einer Seite auf die mit Drahtstiften fixierten Schienenplatten auflegen.

Den ersten Nagel an einem Ende des Profils mit einem winzigen Tröpfchen Sekundenklebergel einsetzen.

Zweiten Nagel auf der anderen Profilseite einsetzen. Die Nägel dürfen keinen seitlichen Druck auf das Profil ausüben, sondern es gerade festhalten.

Anderes Profilende ebenfalls mit zwei Nägeln arretieren.

Danach Zug um Zug weitere Nägel einsetzen und Drahtstifte durch Nägel ersetzen..

Nun ist eine Schiene montiert.

Den gesamten Vorgang auf der zweiten Gleisseite wiederholen. Wenn exakt und ohne seitlichen Druck gearbeitet wird, stellt sich der Schienenabstand von 9 mm von selbst ein. Trotzdem sei angeraten, dies immer wieder nachzumessen, insbesondere in Bögen, da spätere Korrekturen schwierig sind.

Sind beide Schienen mit allen Nägeln befestigt, sitzen die Profile sehr fest und können nicht mehr zerstörungsfrei verschoben werden. (Ein einzelner Nagel hält wenig, 156 Nägel pro Gleisjoch jedoch enorm viel!)

Das daran anschließende Gleisjoch wie beschrieben montieren. Der Schienenstoß befindet sich schwebend zwischen den etwas enger liegenden Endschwellen des Jochs. (Der richtige Abstand wird durch die kurzen Endstege bewirkt.)

Schienen mittels 2 Schienenlaschen innen und außen verbinden (Löten). Die viereckige Schraubenköpfe liegen an der Außenseite der Schiene, die runden Muttern innen (Lupe!). Das Löten gelingt am besten, wenn Schienenenden und Schienenlaschen zuvor wenig verzinnt wurden.

 

Nun kann das Kleineisen und die Flanken der Profile mit Rostfarbe behandelt werden (ASOA Rostfarbe empfohlen) Günstig sind hier 2 Durchgänge, da die Farbe an den Ätzkanten der Neusilberteile nicht unbedingt sofort deckt.

 

Zum Schluss wird mit einer der üblichen Methoden eingeschottert. Es sollte unbedingt maßstäblicher Echtsteinschotter verwendet werden.

 


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